Das Groß der Grenzsteine in Fluorn-Winzeln, machen die Steine des württembergischen Staatswaldes - auch Fluorner Wald genannt - aus. Allerdings gibt es auch noch ein paar gut erhaltene Markungssteine. Besonders hervorzuheben sind dabei die Grenzsteine im Wald zwischen Winzeln und Waldmössingen - der älteste aus dem Jahr 1573. Weit über die Grenzen von Fluorn-Winzeln hinaus bekannt, ist der Dreiherrenstein (Fluorn/Winzeln/Rötenberg) an der Kreisstraße zwischen Fluorn und Rötenberg.

Grenze Fluorn / Höhnweiler
Grenze Fluorn / Höhnweiler

Jahr: 1743


Dieser relative kleine Stein steht tief im Fluorner Wald an einem kleinem Bächlein - ein fast schon verwunschen anmutender Platz.


Die Hirschstange steht für das württembergische Fluorn, seitlich steht MH für Markung Höhnweiler (zu Alpirsbach-Peterzell).


Württ. Staatswald Fluorn
Württ. Staatswald Fluorn

Jahr: 1745


Eingebettet zwischen den Wurzeln einer alten Tanne, hat es sich dieser Stein bequem gemacht.


Grenze Fluorn / Winzeln / Rötenberg
Grenze Fluorn / Winzeln / Rötenberg

Jahr: unbekannt


Einer der bekanntesten Grenzsteine in unserer Region, ist dieser Dreiherrenstein, an der Straße von Fluorn nach Rötenberg.


Auf der Rückseite ein Kreuz, das für Winzeln steht und seitlich die württembergische Hirschstange mit F für Fluorn und N14.

 

Auf der nicht abgebildeten Seiten sieht man noch den Abtstab, welcher für das Kloster Alpirsbach stand, zu welchem Rötenberg gehörte.


Grenze Winzeln / Waldmössingen
Grenze Winzeln / Waldmössingen

Jahr: 1763


Da Winzeln (W) lange zur Reichsstadt Rottweil gehörte, ist der Reichsapfel auf öffentlichen Darstellungen natürlich nicht wegzudenken. Der Stein befindet sich nicht weit weg vom Flugplatz Winzeln-Schramberg.


Grenze Winzeln / Waldmössingen
Grenze Winzeln / Waldmössingen

Jahr: 1573


Einer der ältesten, noch am besten erhaltenen, Grenzsteine weit und breit. Vermutlich auch deshalb, weil der Stein 1820 renoviert wurde (Rückseite).