Grenzsteine des Klosters Wittichen
Im Bereich des heutigen Lindenhofs an der Hangkante zum Lautenbachtal hin, fanden meine Frau und ich ingesamt
6 Grenzsteine mit einem W und der Jahreszahl 1750 sowie einem O mit stehender Wolfsangel darauf. 1 Grenzstein von 1798 des Klosters Wittichen steht zudem nördlich Grundhäuser im Wald.

Diese Steine markierten einen alten Grundbesitz des Klosters Wittichen – denn hierfür steht das W auf den Steinen.
Der Markungsverlauf könnte sich auch durchaus mit den ehemaligen „Grenzen“ des abgegangenen Dorfes Rüthi ob Oberndorf (später auch Reutheim genannt) decken. Im Jahre 1534 verglich sich das Kloster mit der Gemeinde Aistaig, 2 Jahre später auch mit der Stadt Oberndorf bezüglich Zehnten an der Lautenbacher Halde (Ortschronik Oberndorf, Seite 396). Eine letzte Renovation des Witticher Grundbesitzes wurde im Jahre 1722 angelegt; eine Vermessung des Grundbesitzes erfolgt im Jahre 1751 (Seite 397). 1807 schließlich, wurde der gesamte Grundbesitz des ehem. Klosters Wittichen, von der Stadt Oberndorf aufgekauft.